Berliner Morgenpost (08/13/2000) 

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Gedenken an Mauerbau 

von Patrick Goldstein und Dirk Westphal

Manfred & Frank Heyn Mitglieder der US-Military Vehicle Collectors (USMVC - Berlin) erschienen stilecht zur Enthüllung des Kontrollhäuschens.

 

 

 

Foto:Krauthöfer

 

Am Sonntag wurde in Berlin der Maueropfer sowie der deutschen Teilung gedacht. Neben der Enthüllung eines Kontrollhäuschens am ehemaligen Checkpoint Charlie legten an der Peter-Fechter-Stele in der Zimmerstraße Landespolitiker, Angehörige des Toten sowie Friede Springer Blumen und Kränze nieder. Der Axel Springer Verlag hat die Errichtung der Stele unterstützt.

Rund 500 Neugierige waren in die Friedrichstraße gekommen, um sich den Nachbau jenes alliierten Kontrollhäuschens anzusehen, das dort bis 1990 gestanden hatte. Die circa 200.000 Mark teure Baracke, durch Spenden finanziert, wurde für die Arbeitsgemeinschaft 13. August vom Architekturbüro Jahn nach alten Fotos gebaut. Die aufgestapelten Sandsäcke sind bewusst nicht mehr mit Sand gefüllt, sondern mit Beton - zur Entmutigung flinker Souvenirjäger.

«Junge Menschen wissen nicht mehr, was der Checkpoint Charlie bedeutete - dass er zwei Systeme und Welten trennte», sagte Rainer Hildebrandt vom Mauermuseum. Zwar erschien keiner der eingeladenen Ex-Außenminister - Hans Dietrich Genscher sowie seitens der Alliierten James Baker, Roland Dumas, Douglas Hurd und Eduard Schewardnadse. Der Georgier aber ließ eine Grußadresse verlesen. Die anderen Länder wurden durch ihre Gesandten vertreten. «Es ist gut, dass dieser Ort nun wieder ein markantes Gesicht hat», sagte der britische Militärattaché Nigel Dunkley.

 


U.S.Military Vehicle Collector - Berlin c/o Susanne & Frank Heyn, Phone: 030/ 742 29 54 (GERMANY)